unsere Geschichte
Begonnen hat alles 2014. Die damalige Crew setzte sich aus Wagenplätzler*innen aus Berlin, Hamburg, Dresden und Gadebusch zusammen, die gemeinsam ein Festival außerhalb der großen Metropolen im ländlichen
Raum organisierten um jugendliche Subkultur zu fördern. Die erste Station, des damals noch Anchor down in Kotzow genannten Festival , war das Gelände des Kulturkosmos Müritz e.V. . Nach drei Editionen folgte
der Umzug des Festivals in das beschauliche Landprojekt Kuhlmühle.
Es entstand eine illustre Mischung aus Punk, Crust, Hardtek, vielen liebevoll gestalteten Sideshows, der besten Küche und den schlechtesten Solicocktails mit den kunstvollsten Namen.
Wie so viele Projekte in dieser Zeit pausierte auch das AdiK für drei Jahre auf Grund der Pandemie. In dieser Zeit zerbröselte leider auch die Crew. Ein kleiner Teil der Menschen wollte dennoch wieder Ankern. Nach langer Suche fanden wir einen neuen Hafen in Dürrröhrsdorf-Dittersbach - dem Boernfried e.V., ein Wohnprojekt, dass vielen ein Begriff durch ausschweifende Partys und kleine Festivals ist.
In den zurückliegenden drei Jahren entwickelte sich eine neue lokale Crew mit Support von früheren Beteiligten und da wir uns nun quasi in einer neuen Crew gefunden haben, wurde das Schiff umbenannt....in "Anchorage Festival".
Das Anchorage heute:
Bei diesem kleinen Festival trifft und hilft sich die lokale Szene in und um Dresden und erfährt Unterstützung von Hamburg bis Zittau.
D.I.Y. sowie ein emanzipatiorischer, antipatriarchaler Umgang wird groß geschrieben. Unterstützt durch unsere großartige Festivalküche, baut unsere Crew in mühevoller Kleinstarbeit die gesamte Location auf, inklusive Stehklos für alle*(FLINTA) Verdienen tut an diesem Festival niemand was. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. Das Programm ist, neben musikalischen Perlen von Bands und das Tekkno Assel Soundsystem, gespickt mit witzigen Einlagen: Sockenwrestling, Cabaret Shows, Human slot machine, Heliumkaraoke.
Im vorletzten Jahr gab es eine Vorstellung des Buches "Punk as f*ck", vorgetragen von einer Mitverfasserin,
welches ein breites Publikum begeisterte...vor allem mit dem Kultgetränk Schlacke. Auch für dieses Jahr wird nach einem kleinen Input geschaut, wie jedes Jahr.
Beim booking wird darauf geachtet, dass neben der selbstverständlichen anti-rassistischen, antifaschistischen Einstellung, der FLINTA-Anteil in den Bands berücksichtigt wird. Unser musikalisches Potpourri erstreckt sich von Crust über Punk bis Metal und Wavepunk.
